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Schimmelpilze lieben eine feuchte und warme Umgebung. Sie können sich auf den meisten Materialien festsetzen. In Häusern und Wohnungen wachsen Schimmelpilze vor allem auf organischen Materialien wie Nahrungsmittelabfällen. Aber auch auf Tapeten, Fensterrahmen, Polstermöbeln, in Badezimmern und im Keller sind die Pilze anzutreffen. Stehen grosse Schränke direkt an kalten Aussenwänden, besteht die Gefahr, dass die Wand von Schimmelpilzen besiedelt wird. Asthmatiker sind eher selten nur auf Schimmelpilze allein allergisch. Oft kommen noch andere Überempfindlichkeiten wie eine Pollenallergie hinzu.
Tipps zur Vorbeugung asthmatischer Beschwerden:
- Mehrmals täglich während ca. 10 min lüften, damit die Luftfeuchtigkeit nicht zu stark ansteigt.
- Auf Topfpflanzen und Hydrokulturen in den Wohnräumen verzichten. Die Erde der Pflanzen gibt nicht nur Feuchtigkeit an die Raumluft ab, Pflanzenerde ist auch ein beliebter Platz für Schimmelpilze.
- Keine Luftbefeuchter benutzen.
- Beim Kochen den Dampfabzug benutzen oder das Fenster ein wenig öffnen
- Nach dem Duschen und Baden das Badezimmer gründlich lüften. Wenn kein Fenster vorhanden ist, sollte sichergestellt sein, dass der Abzug gut funktioniert.
- Möbel nicht direkt an Aussenwände stellen, da sich dahinter Kondenswasser bilden kann, was den Schimmelpilzen beste Wachstumsbedingungen bietet.
- Wäsche nicht in den Wohnräumen trocknen lassen, sondern draussen oder in der Waschküche. Wenn möglich Wäschetrockner verwenden.
- Keine Nahrungsmittel längere Zeit offen stehen lassen - auch darauf kann sich Schimmel bilden.
- Beim Entdecken von Schimmelbefall den Vermieter informieren. Hier finden Sie ein Merkblatt des Mieterinnen- und Mieterverbandes.
Letzte Aktualisierung: Dezember 2009
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